In subjectam septentrionalis descriptionem

Cum in polum extendi tabula nostra non posset, latitudinis gradibus tandem in infinitum excurrentibus, et decriptionis aliquid haud quaquam negligendae sub ipso septentrione haberemus, necessarium putavimus extrema descriptionis nostrae hic repetere et reliqua ad polum annectere. Figuram sumpsimus quae illi parti orbis maxime congruebat, quaeque situm et faciem terrarum qualis in sphaera esset, redderet. Quod ad descriptionem attinet, eam nos accepimus ex Itinerario Jacobi Cnoyen Buscoducensis, qui quaedam ex rebus gestis Arturi Britanni citat, majorem autem partem et potiora a sacerdote quodam apud regem Norvegiae anno Domini 1364 didicit. Descenderat is quinto gradu ex illis quos Arturus ad has habitandas insulas miserat, et referebat anno 1360 Minoritam quendam Anglum Oxoniensem mathematicum in eas insulas venisse, ipsique relictis ad ulteriora arte magica profectum descripsisse omnia, et astrolabio dimensum esse in hanc subjectam formam fere uti ex Jacobo collegimus. Euripos illos 4 dicebat tanto impetu ad interiorem voraginem rapi, ut naves semel ingressae nullo vento retroagi possint, neque vero unquam tantum ibi ventum esse ut molae frumentariae circumagendae sufficiat. Simillima his habet Giraldus Cambrensis in libro de mirabilibus Hiberniae; sic enim scribit: Non procul ab insulis (Ebudibus, Islandia etc.) ex parte boreali est maris quaedam miranda vorago, ad quam a remotis partibus omnes undique marini fluctus tanquam ex conducto confluunt et concurrunt, qui in secreta naturae penetralia se ibi transfundentes quasi in abyssum vorantur; si vero navem hanc forte transire contigerit, tanta rapitur et attrahitur fluctuum violentia, ut eam statim irrevocabiliter vis voracitatis absorbeat.

Über die hier weiter unten stehende Karte des Nordens

Da unsere Karte nicht bis zum Pol ausgeführt werden konnte, weil die Breitengradunterschiede schließlich ins Unendliche zunehmen, wir aber etwas durchaus Beachtliches von der Darstellung am Nordpol selbst hatten, hielten wir es für nötig, das obere Ende unserer Darstellung hier zu wiederholen und den Rest bis zum Pol hinzuzufügen. Wir nahmen denjenigen Entwurf, der jenem Teil des Erdkreises am ehesten entsprach und der die Lage und das Aussehen der Länder, wie es auf der Erdkugel wäre, wiedergab. 
Was die Darstellung anbetrifft, so haben wir sie aus dem Reisebericht des Jakob Knoyen aus 's-Hertogenbosch, der einiges von den Unternehmungen des König Arthur zitiert, den größeren Teil jedoch  - und zwar das Wichtigere - von einem gewissen Priester erfuhr, der  im Jahre 1364 in Diensten des norwegischen Königs stand. 
Dieser stammte im fünften Grad von jenen ab, die Arthur auf diesen Inseln angesiedelt hatte, und berichtete, im Jahre 1360 sei ein bestimmter Minorit aus Oxford, ein Mathematiker, auf diese Inseln gekommen, habe diese aber verlassen und sei auf wundersame Art zu entlegeneren Gegenden vorgestoßen, habe alles mit einem Astrolabium etwa in der unten folgenden Form ausgemessen, wie wir es von Jakobus übernommen  haben. 
Er behauptete, daß die Wasser dieser vier Meeresarme mit einer so starken Strömung zu einem inneren Schlund gerisssen werden, daß Schiffe, wenn sie erst einmal da hineingeraten sind, durch keinerlei Wind wieder zurückgetrieben werden können, daß aber niemals ein so starker Wind wehe, daß er ausreichte, um [die Flügel] eine[r] Getreidemühle zu drehen. 
Ganz Ähnliches hat Giraldus Cambrensis in seinem Buch Über die Wunder Irlands; er schreibt nämlich folgendes: 

Nicht weit von den Inseln (Hebriden, Island, etc.) liegt nach Norden hin ein wunderbarer [d.i. riesiger] Meeresschlund, zu dem aus den entlegenen Teilen von überall her alle Meeresfluten wie infolge einer Hinführung zusammenströmen und sich vereinigen und gleichsam in einen Strudel hinabgerissen werden, indem sie sich dort in die geheimnisvollen Tiefen der Natur ergießen; sollte aber ein Schiff einmal diesen überqueren wollen, wird es von solcher Gewalt der Fluten erfaßt und mitgerissen, daß es mit ungeheurer Gefräßigkeit sofort unwiderruflich verschlungen wird