Felices patriae, felicia regna perennes 
In quibus exubias agitat Jovis alma propago 
Justitia, et sceptris divino Astraea receptis 
Munere se sociat, rectosque ad sidera vultus 
Extollens, summi moderatur cuncta monarchae 
Ad placitum, miseros regno studet illius uni 
Subdere mortales, finem sectata beatum. 
Pax illic immota ducem comitata potentem 
Justitiam, et Pietas nullo tristata labore 
Jucundas, faciles, et amico plebis habenas 
Obsequio firmas faciunt, animique per omnes 
Fortunae eventus robur constanter adaugent 
Aspirante deo, nec si quid turbinis atri 
Invida virtutis commoto Acheronte ciebit 
Impietas, timor ullus adest, pater optimus ille 
Culmine qui mundi residens nutu omnia solo 
Cogit, opus regnumque suum non deseret unquam. 
Jam quoque cum tali regitur moderamine civis 
Non timit insidias, non horrida bella, famemque 
Squalentem indignis sycophantae morsibus ansae 
Praecisae, Pietas et Pax soror omne malignum 
Blanda terit facinus retegitve inoxia turba 
Sola tenet laudem, solis qui dona sequuntur 
In commune bonum sua conceduntur honores, 
Improbitas despecta jacet, virtutis armorem 
Passim exempla movent, et amanter foedera nectunt 
Mutua sollicitos regi servire deoque. 
Sic regnat sanctè cui sunt condredita sceptra, 
Et pariter qui sceptra dedit, sic gaudet uterque 
Innocuum genuisse gregem  qui floreat usque 
Justitia, pacemque colat, tum pneumatis almi 
Mente hilari tractet referatque charismata pure. Gaude
Clivorum soboles, et Julia gaude, 
Vos beat una domus, beat et qui regibus unus 
Imperat, haud quicquam est quod non sinat esse beatos.
Glückliche Vaterländer, glückliche Reiche von Dauer,
in denen Gerechtigkeit, Jupiters nährende Nachkommin, wacht, und wo Astraea, die ihr Szepter wieder ergriffen hat, sich ihr in der göttlichen Aufgabe vereint, und die gerade zu den Sternen gerichteten Augen erhebend alles regiert zum Gefallen des höchsten Monarchen, und sich bemüht, die armen Sterblichen der Herrschaft dieses einen zu unterwerfen, indem sie das Glück als Ziel verfolgt. Dort halten der unerschütterliche Frieden, der die Gerechtigkeit als seine mächtige Führerin geleitet, und die Frömmigkeit, über keine Mühe verdrießlich, die angenehmen, leichten und durch den freundlichen Gehorsam des Volkes festen Zügel, und sie vergrößern beständig mit Hilfe Gottes die Kraft des Geistes in allen Wechselfällen des Geschicks. 
Und wenn die Gottlosigkeit, neidisch auf die Tugend, nachdem sie den Acheron aufgestört hat, irgendeinen schwarzen Wirbel erzeugt, gibt es keine Furcht. Jener gütige Vater, der auf dem Gipfel der Welt sitzt und alles mit seinem Wink allein zusammenhält, wird sein Werk, sein Reich niemals im Stich lassen.Schon fürchtet auch der Bürger, wenn er mit solcher Lenkung regiert wird, keine Nachteile, keine schrecklichen Kriege, keinen wüsten Hunger, die Ansatzpunkte für die unwürdigen Bisse der Denunzianten sind abgeschnitten. Frömmigkeit und ihre reizende Schwester, der Frieden, beseitigen jedes üble Verbrechen oder decken es auf, die unschuldige Menge allein erhält Lob, und allein denen werden Ehren zugestanden, die ihre Gaben auf das Gemeinwohl ausrichten. Schlechtigkeit liegt verachtet am Boden, weithin erregen gute Beispiele die Liebe zur Tugend, und wechselseitige Verträge verpflichten freundlich die Bekümmerten, König und Gott zu dienen. So regiert tugendhaft der, dem das Szepter anvertraut ist, und in gleicher Weise der, der das Szepter verlieh. Beide freuen sich, eine schuldlose Herde hervorgebracht zu haben, die gedeiht und Gerechtigkeit und den Frieden bewahrt und mit heiterem Sinn die Gnade des wohltätigen Geistes handhabt und rein weitergibt. Freue dich, Stamm von Kleve und Jülich, euch beglückt ein Herrscherhaus und es beglückt euch der, der allein den Königen befiehlt: Es gibt nichts, was verhindert, daß ihr glücklich seid.